Was ist überhaupt Ganzheitlichkeit?

Gesundheit und insbesondere Wohlbefinden basieren nicht bloß auf Ernährung und Bewegung, es gibt viele weitere Faktoren die ebenso Einfluss darauf haben wie wir uns fühlen und wie gesund wir sind. Es gibt verschiedenste Modelle, die versuchen, die Einflussfaktoren und Aspekte von Gesundheit zu definieren. Die vier Determinanten nach Dahlgren und Whitehead (1991) ist eines davon. Demnach gibt es vier Einflussebenen auf unsere Gesundheit:

Um eine ganzheitliche Sichtweise zu adaptieren, werden wir aber das Modell von Fürstler (2020) verwenden. Dieses betrachtet die acht Dimensionen von Wohlbefinden:

  • Körperlich: Ernährung, Bewegung und Schlaf
  • Emotional: Wie wir emotional fühlen/ wie glücklich wir sind
  • Spirituell: Unser Glauben/ unsere Verbindung zu einer höheren Kraft
  • Intellektuell: Wie aktiv wir unser Gehirn halten
  • Umwelt: Wie wohl fühlen wir uns in unserer Umwelt & wie gesund ist diese für uns
  • Finanziell: Ob wir finanziell das haben, was wir brauchen
  • Beruflich: Wie gut uns der Beruf und das Umfeld dort tut
  • Sozial: Unsere Verbindungen mit anderen Menschen aller Natur

Alle dieser Bereiche müssen gleichermaßen beachtet werden, damit wir uns „wohl“ fühlen. Zum Beispiel: Du ernährst dich gesund, bist aber unglücklich in deinem Beruf– fühlst du dich auf Dauer wohl? Du liest viele Bücher und bildest dich fort, hast aber niemanden um dich auszutauschen – ist das langfristig gut für dich?

An dieser Stelle ist ein kurzer Exkurs zum Thema Gesundheit notwendig. Gesundheit wird in unterschiedlichen Teilen der Welt sehr unterschiedlich definiert. Im alltäglichen Gebrauch wird damit oft lediglich die Abwesenheit von Krankheit gemeint. Die WHO beschreibt Gesundheit folgenermaßen: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ (WHO, 1946). Auch die kulturelle und religiöse Einstellung spielt bei der Definition eine Rolle. So sehen manche Gesundheit als eine Art innere Stärke oder Widerstandskraft gegenüber Erkrankungen, andere wiederrum beschreiben es als Fähigkeit seine Lebenspotenziale voll auszuschöpfen. Auch das Alter kann eine Rolle spielen.

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass sich all diese Faktoren auch gegenseitig beeinflussen. Beispielsweise können Menschen mit Depressionen gewisse Nährstoffe nicht (normal) resorbieren, dadurch kann ein Nährstoffmangel entstehen – trotz richtiger, gesunder Ernährung. Es ist daher umso wichtiger, Gesundheit und Wohlbefinden – unseren Körper als auch die Umwelt – als ein Ganzes zu betrachten. Alles steht in Verbindung zueinander und wir sind bloß Teil eines großen Ganzen.

Du siehst also, das Thema ganzheitliche Gesundheit und Wohlbefinden ist unglaublich umfangreich und sehr individuell und persönlich. Daher muss jeder und jede seinen eigenen Weg finden, ich und Nimmerland nehmen dich gerne ein Stück auf unserem Weg mit und unterstützen dich dabei die ersten Schritte zu gehen oder dich wieder auf den Weg zu führen.

Schreib mir heute noch was Du brauchst um dein erfülltes und ganzheitlich gesundes Leben zu verwirklichen!

Weiterführende Literatur und verwendete Quellen:

Proges. Ausbildung zur Diplomierten Ganzheitlichen Ernährungstrainerin. – https://www.ernaehrungstrainerin.proges.at/a/20749/xzizUyqL

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